Europas größte Goldmünze erstmals in der Region

„Big Phil” – 31 Kilo pures Gold

17.10.2017

Siegburg: Europas größte Goldmünze wurde am Dienstag, den 17. Oktober 2017, in der Hauptstelle der VR-Bank Rhein-Sieg in Siegburg ausgestellt.

Der sogenannte „Big Phil” ist nicht nur sehr wertvoll, sondern mit nur 14 weiteren seiner Art auch sehr rar. Das Goldstück ist 31 Kilogramm schwer, misst 37 Zentimeter Durchmesser und hat einen Nennwert von 100.000 Euro. Laut dem gegenwärtigen Goldpreis liegt der Wert zurzeit bei mehr als 1,3 Millionen Euro. Die Riesenmünze zeigt auf der Vorderseite die Orgel im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins und auf der Rückseite verschiedene Instrumente. Sowohl die Prägung als auch der Name der liebevollen Abkürzung erhielt der „Big Phil“ von der Münze Österreich. Schnell sprach sich bei Kunden und Interessierten herum, dass es an
diesem Tag bei der VR-Bank etwas ganz Besonderes zu bestaunen gab. Auch die Bankenfachklassen des Berufskollegs überzeugten sich vor Ort von der Faszination des Edelmetalls.

Von den weltweit 15 geprägten Exemplaren befinden sich 13 in Privatbesitz in den USA, Japan und Deutschland, ein Stück wird im Münzmuseum der Nationalbank in Wien aufbewahrt. Das Ausstellungsstück befindet sich im Besitz der Firma pro aurum.

Vorstandsvorsitzender Dr. Martin Schilling bewunderte stolz seinen wertvollen Gast und bemerkte: „Die heutige Vorstellung der Goldmünze in der Öffentlichkeit bildet den Auftakt für die Intensivierung unseres Geschäftes mit Edelmetallen. Die Zinsen sind historisch niedrig, die Inflationsrate leider höher. Was für Investoren und Bauherren günstige Rahmenbedingungen sind, kostet den Sparer richtig Geld. Denn durch die sogenannte Realzinsfalle verliert Geldvermögen schleichend an Wert, weil die Inflationsrate die geringen Zinsen übersteigt.“

Marc Weinrebe ergänzte: „Um das Vermögen dauerhaft zu sichern und finanzielle Risiken auszuschließen, braucht es einen Masterplan für die individuelle Finanzsituation.“ Als Direktor Private Banking hat er jahrelange Erfahrung und empfiehlt, durch die Beimischung von
Edelmetallen Wertverluste zu vermeiden um ein nachhaltiges Vermögen aufzubauen. Edelmetalle bieten eine Reihe attraktiver Produktformen. „Wie immer hängt die individuelle Streuung im Gesamtportfolio von der eigenen Anlagementalität ab. Wer über eine interessante Anlagealternative für sein Vermögen nachdenkt sollte wissen: Gold ist resistent gegen Inflation, Deflation und Währungsreformen, allerdings auch nicht von Wertschwankungen befreit. Es handelt sich demnach um einen attraktiven und unverzichtbaren Bestandteil des Vermögensportfolios“, so der Banker.

Am Abend zuvor lud die Genossenschaftsbank Kunden in das Katholisch Soziale Institut, Abtei Michaelsberg, in Siegburg ein. Nach der Begrüßung hatte Dr. Martin Schilling auf die große
Bedeutung von Gold als Stabilisator im Vermögensportfolio eines Anlegers hingewiesen.

Als Multitalent präsentierte sich in diesem Rahmen Lena Reifenhäuser aus Troisdorf. Die 31-Jährige stellte nicht nur selbst gemalte Kunstwerke aus, sondern sorgte in der Begleitung von Jürgen Fritz am Flügel auch mit ihrem Gesang für die entsprechende musikalische Einstimmung. Sie enthüllte nach dem Vortrag des Gesangsstücks „Fields of Gold“ die wertvolle Münze „Big Phil“ unter großem Applaus.

Die Gäste der Bank hörten anschließend den Vortrag: „Gold als Vermögensversicherung in der globalen Verschuldungskrise“ des Fondsmanagers Uwe Bergold.

v. l.: Ralf Löbach, Andre Schmeis, Künstlerin Lena Reifenhäuser, Vorstandsvorsitzender Dr. Martin Schilling, Marc Weinrebe, Markus Gast, Fondsmanager Uwe Bergold und Holger Hürten.
v. l.: Fondsmanager Uwe Bergold, Johann Gess von pro aurum, Holger Hürten, Vorstandsvorsitzender Dr. Martin Schilling, Marc Weinrebe und Markus Gast.